📜 Vom fürstlichen Fischerdorf zum Ostseebad
Die erste schriftliche Erwähnung von Darłowo stammt aus dem Jahr 1459 — das Dorf stand damals unter der Herrschaft der pommerschen Fürsten und lebte vom Fischfang in der Ostsee. In den folgenden Jahrhunderten blieb die Siedlung eine kleine, selbstversorgende Fischergemeinschaft, deren Rhythmus von saisonalen Fahrten aufs Meer, Stürmen und dem Räuchern von Fisch bestimmt war.
Im 19. Jahrhundert wurde mit dem Aufschwung der Seefahrt und dem Bedarf, einen gefährlichen Küstenabschnitt zu sichern, in Darłówko ein Leuchtturm errichtet; er wurde rasch zum Wahrzeichen des Ortes und dient den Seefahrern bis heute. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Darłowo zu Polen zurück, und ab den 1960er- und 1970er-Jahren wandelte sich der Ort: An die Stelle der Fischerhütten traten Pensionen, Ferienhäuser und erste Ferienzentren, während der Sandstrand, die Wälder und die Nähe zur Ostsee Familie um Familie anzogen.